Jahresrechnung 2025 und Budget 2026 / Steuereingang übertrifft Erwartungen

19. Februar 2026
Jahresrechnung 2025 und Budget 2026 / Steuereingang übertrifft Erwartungen

Der Gemeinderat hat die Jahresrechnung 2025 sowie das Budget 2026 zuhanden der Bürgerversammlung von Ende März verabschiedet.

Die Erfolgsrechnung 2025 schliesst mit einem Aufwandüberschuss von CHF 207’493.37 ab. Das Budget sah einen Verlust von CHF 366’000 vor, was somit einer Besserstellung von rund CHF 158’500 entspricht. Der Gemeinderat hat beschlossen, die Rechnung bzw. den Verlust mit einer Entnahme aus der Ausgleichsreserve auszugleichen. Die Ausgleichsreserve bietet der Gemeinde in der Planung der finanziellen und strukturellen Entwicklung sowohl bei der Bildung als auch bei der Auflösung Flexibilität. Über die Ausgleichsreserve lassen sich einerseits kurzfristige Schwankungen der Erfolgsrechnung im Interesse einer nachhaltigen Finanz- und Steuerfusspolitik gezielt ausgleichen. Andererseits können bei einem Ertragsüberschuss Reserven für zukünftige Ereignisse und Vorhaben geschaffen werden. Mit
der beantragten Entnahme des Jahresergebnisses 2025 aus der Ausgleichsreserve sinkt
diese um CHF 207’493.37 auf neu CHF 1’531’148.01. Die kumulierten Ergebnisse der Vorjahre bleiben unverändert und betragen CHF 3’313’990.33. Die Investitionsrechnung 2025 schliesst rund CHF 102‘000 tiefer ab als budgetiert.


Das Budget 2026 geht von einem Aufwandüberschuss von CHF 341‘700 aus. Die budgetierten
Investitionen 2026 gehen von einem Ertragsüberschuss von rund CHF 278’000 aus. Die ordentlichen Investitionen betragen dabei rund CHF 25’000. Die Rückerstattung der MwSt. im Zusammenhang mit dem Mehrzwecksaal in Höhe von rund CHF 303’000 führt zu einem ausserordentlichen Ertrag in der Investitionsrechnung. Der Gemeinderat beantragt, den Steuerfuss für 2026 bei 116 % zu belassen. Das Ziel des Rates ist es, den Steuerfuss auch in den kommenden Jahren auf diesem Niveau halten zu können. Die zukünftigen finanziellen Entwicklungen sind schwierig abzuschätzen und liegen nicht nur in unserer eigenen Hand. So zum Beispiel das Resultat aus der technischen Untersuchung der ehemaligen Abfalldeponien Heidelberg/Hetzensberg und Hueb und die daraus abgeleiteten allfällig nötigen Massnahmen. Das vorhandene freie Eigenkapital von rund 5,3 Mio. Franken stellt ein gesundes Polster dar und kann weitere negative Ergebnisse auffangen. Gleichzeitig rechnet der Rat in den Folgejahren aufgrund der neu entstehenden (Mehrfamilien-) Häuser in Muolen, mit
zusätzlichen Steuereinnahmen.

Der Geschäftsbericht wird wie im Vorjahr nicht mehr standardmässig per Post an alle Haushalte verschickt, sondern ist ab Anfang März unter www.muolen.ch digital abrufbar. Wer den Bericht in Papierform wünscht, kann ihn telefonisch unter 058 228 68 68 oder per E-Mail an info@muolen.ch unter Angabe der Zustelladresse bestellen.

 

Der Gemeinderat hat den Steuerabschluss 2025 geprüft und genehmigt. Dieser fällt erfreulicherweise besser aus als erwartet und übertrifft die Erwartungen um rund CHF 128’000.

Die Einkommens- und Vermögenssteuern natürlicher Personen des letzten Jahres liegen rund
CHF 175’000 über den Erwartungen. Zu diesem guten Steuerabschluss trugen auch die Steuern der juristischen Personen mit einer Besserstellung um rund CHF 67’000 bei. Hingegen fielen die Grundstückgewinnsteuern rund CHF 120’000 und die Handänderungssteuern rund CHF 31’000 tiefer aus als budgetiert.